Dieser Online-Workshop findet am 7. Juli 2026 von 9 Uhr bis 16 Uhr statt.
Helfen uns KI-Tools nur beim Coden oder auch dabei, die richtigen Probleme zu lösen?
In diesem Online-Workshop schlagen wir die Brücke zwischen UX-Methodik und GenAI. Wir verproben praxisnah, wie KI bei der Anforderungsermittlung unterstützt – von der Auswertung von „Contextual Inquiries“ über „Affinity Mapping“ bis zur Erstellung valider Personas nach Kim Goodwin. Wir testen verschiedene LLMs als Sparringspartner und diskutieren kritisch deren Limitationen, um Halluzinationen zu entlarven.
So nutzen wir GenAI effizient für die Produktkonzeption, ohne die echte menschliche Empathie und den Nutzerbezug zu verlieren.
- Die Teilnehmenden sollten bereits Erfahrung in der Nutzung von LLMs haben.
- Zugriff zu einem LLM ist für den Workshop zwingend notwendig (ChatGPT, Gemini, ...)
- Zu differenzieren: Welche UX-Aufgaben lassen sich durch GenAI unterstützen und wo ist menschliche Intuition unverzichtbar?
- Zu konstruieren: Prompts zu entwickeln, die die Geschwindigkeit der KI mit der Validität echter Nutzerforschung kombinieren, um nutzbare UX-Artefakte zu erzeugen.
- Zu evaluieren: Kritisch zu hinterfragen, ob KI-generierte Insights auf echten Nutzerbedürfnissen oder auf statistischen Wahrscheinlichkeiten basieren.
- Grundlagen & Setup (09:00 – 09:45)
- Check-in & Warm-up: Zielsetzung und Einführung in das Tooling
- AI Grundlagen: Best Practices für LLMs, Prompting-Strategien und Kontext-Management
- Case Study: Vorstellung des Anwendungsfalls und der bereitgestellten Nutzerdaten
- Praxisteil 1: Vom Datenchaos zu Nutzerbedürfnissen (09:45 – 12:00)
- Interview-SyntheseUnstrukturierte Daten strukturieren. Mehrstufiges Clustern (Affinity Mapping) mit KI-Support
- Iterative Optimierung & Reality Check: KI-Standardergebnisse vs. methodische Tiefe (Einsatz strukturierter Frameworks wie z.B. Holtzblatt).
- Reflektion & Empathie Check: Wo spart die KI Zeit, und wo ist menschliche Intuition unersetzbar?
- Pause 12:00 - 13:00
- Praxisteil 2: Von Bedürfnissen zu handlungsfähigen Personas (13:00 – 15:30)
- Pattern Recognition: Verhaltensmuster in den Daten erkennen, statt Stereotypen zu bauen
- Persona-Generation: KI-gestützte Erstellung fundierter Personas statt „Fantasie-Profilen“.
- Methoden-Check: Anwendung etablierter Standards (z.B. nach Goodwin) zur Validierung der KI-Outputs.
- Diskussion & Ausblick (15:30 – 16:00)
- Diskussionsrunde: Lessons Learned aus der KI-Kollaboration.
- Zukunft des Produkt-Workflows: Wie verändert generative KI unseren Arbeitsalltag?