Spec Driven Development & BMAD – von Vibe Coding zu professioneller Softwareentwicklung


Dieser Workshop findet am 9. Juni 2026 von 10 Uhr bis 17 Uhr in Mannheim statt.
Dieser Workshop zeigt, wie KI-Coding-Tools methodisch in einen Softwareentwicklungsprozess integriert werden können.

Im Zentrum steht Spec-Driven Development als übergeordnete Methodik, an die die Teilnehmenden schrittweise über Context Engineering herangeführt werden. Aufbauend auf diesen Grundlagen lernen sie die BMAD-Methode kennen, die AI-Coding-Workflows über spezialisierte Rollen und strukturierte Artefakte organisiert.

Ziel ist ein reproduzierbarer und übertragbarer Prozess, der konkrete Ergebnisse für eigene Projekte liefert. Die Teilnehmenden arbeiten hands-on an Projekten und nehmen direkt weiterverwendbare Artefakte mit.

Der Workshop richtet sich primär an Entwickler:innen und Tech Leads sowie technisch versierte Product Owner.

  • Grundlegende Erfahrung in Softwareentwicklung wird vorausgesetzt.
  • Erste Erfahrungen mit AI-Assisted oder Vibe Coding sind wichtig.

  • Die Teilnehmenden wenden Spec-Driven Development an und setzen Context Engineering gezielt für AI-Coding ein.
  • Sie nutzen BMAD zur strukturierten Planung, Entwicklung und Weiterentwicklung von Software.
  • Sie erstellen zentrale Projektartefakte und etablieren einen Entwicklungsprozess mit AI-Coding-Tools im Arbeitsalltag.

  • ab 9:00 Uhr: Registrierung
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Ziele des Tages
  • 10:30 – 11:30 Uhr: Konzept & Kontext: Was ist Spec-Driven Coding? Warum Specs statt Prompts? Überblick Tool-Ökosystem, Live-Demo
  • 11:30 – 11:45 Uhr: Kaffeepause
  • 11:45 – 13:00 Uhr: Hands-on Block 1 – Specs schreiben: Guided Exercise, Pairing, gemeinsame Reflexion
  • 13:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause
  • 14:00 – 15:30 Uhr: Hands-on Block 2 – Iteration & Feedback-Loops: eigene Szenarien, iteratives Verfeinern, Umgang mit KI-Fehlern
  • 15:30 – 15:45 Uhr: Kaffeepause
  • 15:45 – 16:30 Uhr: Patterns & Anti-Patterns: gemeinsame Auswertung, Übertragung auf eigene Projekte
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Wrap-up & Ausblick: offene Fragen, Ressourcen, Feedback
  • ca. 17:00 Uhr: Ende

  • Laptop (Windows, macOS oder Linux)
  • Eine der folgenden Entwicklungsumgebungen vorinstalliert:
  • Eine der folgenden Agentic Coding Tools:
    • Claude Code
    • OpenCode
    • GitHub Copilot
    • Cursor
  • Wir stellen API-Zugang zu verschiedenen KI-Modellen für den Workshop bereit – kein eigener Account oder zusätzliche Kosten nötig.
  • Administratorrechte auf dem Laptop, um während des Workshops ggf. npm-Pakete oder ähnliche Abhängigkeiten installieren zu können.

Falls ihr ein Gerät eurer Firma verwendet, überprüft vorher bitte, ob eines der folgenden, gelegentlich vorkommenden Probleme bei euch auftreten könnte.
  • Administratorrechte: Teilnehmende müssen Software installieren und npm-Pakete laden können. Bitte im Vorfeld prüfen!
  • Sicherheitssoftware: Übermäßig restriktive Corporate-Security-Software kann die Nutzung von KI-Tools und die Installation von Paketen blockieren.
  • Corporate Proxies: Externe API-Aufrufe an KI-Dienste müssen möglich sein.
Benjamin  Font Pera Benjamin Font Pera ist GenAI Consultant bei der codecentric AG mit Fokus auf der Integration generativer KI in Software- und Geschäftsprozesse. Als AI Coach begleitet er Teams praxisnah bei der nachhaltigen Einführung von KI-gestütztem Arbeiten. Er entwickelt agentische KI-Systeme, MCP-basierte Integrationen und produktionsreife Workflows und verbindet technisches Know-how mit langfristigem Enablement.
Ralf  Brauchler Ralf Brauchler ist Product Owner mit Entwickler-DNA und über 15 Jahren Erfahrung in Produkt- und Softwareentwicklung. Sein Fokus liegt auf Assisted und Spec-Driven AI Coding nach der BMAD-Methode. Er verbindet strategisches Produktverständnis, aktive Entwicklung und Leadership und zeigt, wie Produktideen mithilfe generativer KI systematisch in lauffähigen Code überführt werden.