Von der Idee zum Code: KI-gestützte Softwareentwicklung mit BMAD

Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung grundlegend, doch eine zentrale Frage bleibt oft unbeantwortet: Wie integrieren wir KI-Assistenten sinnvoll in etablierte Prozesse, ohne dass sie zum isolierten Ad-hoc-Werkzeug verkommen?

Spec-driven Frameworks bieten einen Lösungsansatz. BMAD ist ein konkretes Beispiel dafür.

BMAD bietet einen strukturierten Ansatz mit spezialisierten KI-Agenten für unterschiedliche Rollen (Product Manager, Architekt, Developer). Diese durchlaufen einen definierten Zyklus: PRD-Erstellung, Architektur-Design, Story-Generierung, Implementierung und Code-Review. Jede Phase hat klare Quality Gates und produziert standardisierte Artefakte.

Im Vortrag erläutere ich die Framework-Architektur, das Zusammenspiel der Agenten-Personas und die Prinzipien des kontextabhängigen Wissensladens. Dabei zeige ich, wie BMAD technologie-agnostisch bleibt und sich dennoch auf spezifische Stacks anpassen lässt. Als Praxisbeispiel dient BUILD/DSP, eine Enterprise-Plattform mit fixem Stack (Spring Boot, Angular, Kubernetes), die BMAD durch Wrapper-Agenten und plattformspezifische Patterns erweitert.

Die bisherige Praxis zeigt: Strukturierte KI-Workflows reduzieren Context-Switching, standardisieren Qualität und verkürzen den Weg von der Anforderung zum Code deutlich.

Der Vortrag setzt Grundkenntnisse im Umgang mit KI-gestützten Entwicklungswerkzeugen voraus.
Er richtet sich an Entwickler, Architekten und Engineering-Leads, die KI-Assistenten über das Generieren von Code-Snippets hinaus einsetzen wollen: als methodisches Werkzeug, das den gesamten Entwicklungszyklus strukturiert begleitet.

  • Spec-driven AI Development mit dem BMAD-Framework
  • Rollenbasierte Agenten-Architekturen in der Softwareentwicklung
  • Strukturierte KI-Workflows statt Ad-hoc-Prompting
  • Einsatzgrenzen und Erfolgsfaktoren von BMAD
  • Erste Schritte zur Einführung im eigenen Team
Stefan Pielicke
Stefan Pielicke
arbeitet seit über 20 Jahren in der Softwareentwicklung und ist Chapter Lead Backend Development bei der ista SE. In dieser Zeit hat er unterschiedliche Rollen und Perspektiven kennengelernt – von der täglichen Entwicklungsarbeit bis zur Gestaltung von Strukturen und Prozessen. Heute beschäftigt er sich damit, wie Künstliche Intelligenz den Softwareentwicklungsprozess langfristig prägen wird – und was das für unsere Art zu entwickeln bedeutet.

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